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Damals
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1 Milliarde Bohrer später
Die Brüder Ernst und Otto Busch hatten wohl kaum erwartet, dass die Leistung ihrer
1905 in Düsseldorf gegründeten Zahnbohrerfabrik Busch & Co. 100 Jahre später so umschrieben
werden könnte.
Sie wollten lediglich der noch in den Kinderschuhen steckenden Zahnheilkunde (500
Zahnärzte gab es zu der Zeit in Deutschland) durch bessere Instrumente einen Schub geben. Dies ist
ihnen und den beiden nachfolgenden BUSCH-Generationen gut gelungen, denn die gesamte Geschichte des
1908 nach Engelskirchen umgesiedelten Unternehmens ist gekennzeichnet durch stete Anpassung an den
neuesten Stand von Wissenschaft und Technik.
Denn neue Produktfamilien wie:
- keramisch gebundene Schleifkörper
- erster Dental-Hartmetallbohrer in Deutschland
- diamantbeschichtete Schleifinstrumente
waren Eckpfeiler der weiteren Entwicklung.
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Ernst
Busch
Otto Busch |
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Erwerb einer stillgelegten Eisenhütte
in Engelskirchen um 1908
Produktionsfoto um 1923
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Diese grundlegenden Innovationsschritte auf der Basis neuartiger Schneidstoffe
lösten tausende neuer Produkte aus, die dem Zahnarztbesuch - objektiv betrachtet - sukzessive einen
Teil des Schreckens nahmen.
Aus dem erarbeiteten Know-How wurde aber auch Nutzen für andere Anwender gezogen,
die die hohe Qualität der BUSCH – Produkte ganz schnell herausfanden; insbesondere Goldschmiede,
Edelsteinfasser und Podologen entwickelten sich zu echten Fans und inspirierten Busch & Co. zu
zahlreichen Innovationen der heute mit High-Tech in Engelskirchen gefertigten Premium – Produkte,
die in nahezu 100 Länder geliefert werden.
Apropos Engelskirchen: Vermutlich war es der Genius Loci, der die beiden Brüder ins
Aggertal lockte - vielleicht aber auch die dort vorhandene Wasserkraft der stillgelegten ehemaligen
Eisenhütte, die man erwarb oder aber auch der anfangs mitfinanzierende gut situierte Schwager aus
dem Nachbarort Ründeroth -, denn der Nutzen für die Menschen und den Ort Engelskirchen resultierte
nicht allein aus dem Unternehmenszweck dieser neuen und seinerzeit nahezu einzigen Fabrik.
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Während Busch & Co. bis zu 180 Menschen beschäftigte, machten sich auch
ehemalige Mitarbeiter, die ihr Rüstzeug bei Busch geholt hatten, selbständig und bauten eigene
Betriebe auf, die noch mal bis zu 1000 Menschen beschäftigten. Diese Betriebe waren nicht nur
Zahnbohrerhersteller, sondern auch artverwandte Betriebe wie Fräs- und Schleifwerkzeug- oder
Spiralbohrerhersteller. Selbst ein Kunststoffspritzgussbetrieb einer ehemaligen Mitarbeiterin
entstand wie Phönix aus der Asche und bekam Aufträge von Busch.
Der Beginn des 2. Weltkrieges beendete diese spezielle Engelskirchener Konjunktur.
Viele Betriebe bestehen aber heute noch und bilden eine stabile Basis der dortigen Industrie bis in
die Jetztzeit.
Die Historie und die Gegenwart zeigen, dass in dem 100-jährigen Unternehmen wohl auch
zukünftig die richtigen, unternehmerischen Entscheidungen getroffen werden.
Dazu gehören auch die Förderung langfristiger unternehmensfremder Projekte. So
unterstützt Busch regelmäßig Hilfsorganisationen wie z.B. die deutsche Welthungerhilfe, die
deutsche Krebshilfe, die freiwillige Feuerwehr Engelskirchen und die Kölner Rundschau Altenhilfe in
Form von namhaften Spenden.
Quelle: diverse Presseveröffentlichungen
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Geschäftsführung und Management 2005
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